Vita

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Am 24. November 2018 schreibt die Badische Zeitung:

"Ein junger Star greift nach den Sternen" – dies ist einer der Slogans, die Laetitia Hahn schon jetzt begleiten. Und die holt sie für ihre Zuhörer vom Himmel, möchte man hinzufügen. Denn was da an Musikgenuss zu erleben ist, übertrifft die kühnsten Erwartungen. Wie ist es nur möglich, fragt sich der Zuhörer, dass eine 15-Jährige, ein Teenager, der eben den Schritt vom Kind zum Erwachsenen vollzieht, die anspruchsvollsten Kompositionen so mitreißend und vor allem so authentisch zu Gehör bringt. Immerhin handelt es sich etwa bei der "Pathétique" von Ludwig van Beethoven um ein Werk, das für eine tragische Wende in seinem Leben steht, den Beginn seiner Taubheit, wozu er sich wie folgt geäußert hat: "Ich will meinem Schicksale trotzen, obschon es Augenblicke meines Lebens geben wird, wo ich das unglücklichste Geschöpf Gottes sein werde." Gestik und sparsame Mimik der jungen Interpretin deuten an, dass sie dieses Grundgefühl eines älteren und sich dem Ende seines Lebens nähernden Mannes genau verstanden hat, von ihrem Spiel ganz zu schweigen. Ebenso überzeugend: die Umsetzung die von Ferruccio Busoni transkribierte "Chaconne" des Johann Sebastian Bach, der damit seiner kurz zuvor verstorbenen Frau ein Denkmal setzt. Mit Bachs "Französischen Suite Nr. 5" hatte Laetitia Hahn das Konzert eröffnet, um sich in der Folge Frédéric Chopin und dessen "Andante Spianato" sowie seiner "Grande Polonaise" zuzuwenden. Ihm fühlt sich die Pianistin offenbar in besonders hohem Maße verbunden, wählte sie doch als Zugabe eine weitere seiner Polonaisen.